maler
02.10.2020
Presse

Ohne Ergebnis blieb die erste Tarifverhandlung für die rund 200.000 Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk. Die IG BAU fordert für ihre Mitglieder eine Lohnerhöhung für 12 Monate von 5,4 Prozent.

Wir wissen: Die aktuelle Auftragslage und die aktuellen Arbeitsbelastungen der Beschäftigten sind geprägt von Mehrarbeit und zu vielen Aufträgen mit zu wenigen Arbeitnehmer*innen.

Die Arbeitgeber legten am 29. September zur ersten Tarifrunde kein Lohn-Angebot vor. Zu unsicher seien die Zeiten für den kommenden
Winter und für das Frühjahr. Sie argumentieren mit schlechten Aufträgen in den Werften, bei den Kreuzfahrtschiffen, bei Airlines und in der Automobilindustrie. Es sei verwunderlich, dass die IG BAU überhaupt mehr Lohn fordere.

Da die Arbeitgeber vor dem 29. Oktober kein Verhandlungsmandat haben, wurde die
erste Tarifrunde ergebnislos auf den 10. November vertagt.